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Kleine Geschichte der Kieler Schachgesellschaft
                         Wolfgang Schroedter

Die Gründer der Kieler Schachgesellschaft von 1884

Der Gründer der Kieler Schachgesellschaft von 1884 (links) spielt mit dem jungen Marineoffizier v. Henning.

Ein Schachwettkampf ausgetragen, am 15. Oktober 1884 im Wiener Café in Kiel, zwischen Johannes Metger und Cesar Koch
ließ die Begeisterung sprudeln. Es kam, unter den Zuschauern, zur spontanen Gründung der Kieler Schachgesellschaft. Früh kam es zu Vergleichskämpfen mit dem im Jahre 1886 gegründeten Lübecker Schachverein, der allerdings ältere Vereine als Vorläufer einbezog. Die Kieler SG verlor. Es folgte ein Jahr später ein Remis und danach triumphierte die Kieler SG über den Lübecker SV. Im Jahre 1893 gab es das erste große Schachereignis in Kiel, dessen Ausrichter die erst 9 Jahre alte Schachgesellschaft wurde. Der 8. Kongreß des Deutschen Schachbundes fand in Kiel statt. Begleitet wurde der Schachkongreß von einem Schachturnier, das geteilt in Meister-, Haupt- und zwei Nebenturnieren ausgetragen wurde. Ein Lösungsturnier machte die andere Kunst des Schachspiels bekannt. Die Spieler im Meisterturnier waren damals bekannte Namen: 1.-2. v. Bardeleben und Walbrodt, 3. Lipke, 4.-6. v. Gottschall, Metger und Seufert, 7. Mieses, 8. Schallop und 9. Varian. Das Hauptturnier gewann Hugo Süchting. Sieger in den beiden Nebenturnieren wurden Pries vor Echtermeyer und Weis sowie Rothländer vor Rellstab. Das Lösungsturnier, eingereicht von Dr. v. Gottschall, gewann Mieses. Der Kongreß endete mit der Ernennung der Herren v. Heydebrand, Lasa, Schallop und Zwanzig zu Ehrenmitglieder. Nach dem Turnier wollte Metger in seine Heimat Ostfriesland reisen, doch v. Bardeleben gab ihm die Lotosblume zu essen, so daß Metger seine Reise vergaß. Viele Turniere folgten gegen den Hamburger Schachklub, gegen Hastings aus England und andere Vereine im Norddeutschen Raum. Eine Kontroverse mit dem Deutschen Schachbund 1897 führte zum Austritt aus diesem, jedoch 1902 erfolgte der Wiedereintritt in den Bund. Die Delegiertenversammlung honorierte diese Versöhnung mit der Wahl Metgers zum 2. Vorsitzenden im Deutschen Schachbund. Im Jahre 1908 besuchte der amerikanische Meister Marshall Kiel und gab ein Simultanturnier. Weitere Simultanturniere gaben Mieses und andere. Blindsimultan spielten Steif und Leonhardt. 
          Der 1. Weltkrieg zwang alle dazu auf Sparflamme zu spielen. Große Turniere wurden nicht gespielt. In den internen Turnieren kamen nun die zum Zuge, die nicht zum Wehrdienst eingezogen wurden.

Friedrich Sämisch und Alfred Brinckmann (rechts)


          Gleich nach dem Ende des Krieges nahm die Kieler Schachgesellschaft ihren Spielbetrieb wieder auf. Metger, Heinrich Wagner und Alfred Brinckmann wurden die Stützen des Vereins. Wieder begann die Schachgesellschaft mit einem Vergleichskampf gegen Lübeck den sie mit 14:10 gewann.
Im Jahre 1921 richtete die Schachgesellschaft ein Viermeisterturnier aus. Daran nahmen teil: Boguljubow, Brinckmann, Reti und Sämisch. Sieger wurde Boguljubow vor Brinckmann und Sämisch. Letzter wurde Reti.
Brinckmann richtete zu Ehren seines Lehrmeisters Metger ein Meisterturnier aus, dem er den Namen „Johannes-Metger-Jubiläumsturnier“ gab. Sieger wurde Wagner vor Sämisch. Danach folgten Schweinburg, Schönmann, Pahl und Brinckmann.
Mit Heinrich Wagner begannen erneut Simultanvorstellungen. Reti spielte Blindsimultan an 12 Brettern. Emanuel Lasker war 1925 in Kiel und Bogoljubow kam 1926. Es folgten Wagner und Sämisch. Nach zwei Simultanveranstaltungen die Brinckmann gab besuchten Bogoljubow, Nimzowitsch und Euwe die Kieler Schachgesellschaft.
Ab 1933 wurde in Deutschland das gesamte Gesellschaftsleben  umgestaltet. So auch die Schachvereine. Der aus der Kieler Schachgesellschaft hervorgegangene erste Präsident des Deutschen Schachbundes Zander, war ein eifriger Verfechter des Führerprinzips. Die inzwischen gebildeten Vorortvereine und der Arbeiterverein sollten als Ortsgruppen der Kieler Schachgesellschaft zwangsweise einverleibt werden. Die Schachgesellschaft hatte es damit nicht eilig. Erst ein kolossaler Anpfiff wegen Mißachtung der Obrigkeit führte in Kiel zur Zwangsvereinigung. Daraufhin trat der Vorstand geschlossen zurück. Ein neuer Vorstand wurde ernannt. Scherer, v. Hennig und Schlender wurden nach Neumünster befohlen um dort für den aufgelösten Arbeiterschachklub einen Schachverein zu gründen. In Neumünster erinnert noch die Namensführung „Schachgesellschaft“ an ihre Gründung aus Kiel. Die Idee eines Großvereins währte nicht lange. Neumünster schied aus der Kieler Schachgesellschaft aus. Infolge dieses Ausscheidens lösten sich nach und nach alle Ortsgruppen auf und wurden wieder selbständige Vereine.
Im 2. Weltkrieg ging zunächst das Schachleben in gewohnten Bahnen weiter. Erst wurden die jungen dann auch die älteren Spieler zur Wehrmacht eingezogen, je länger der Krieg dauerte. Eine Abwechslung brachte Sämisch in das triste Kriegsleben. Er trat 1943 zu einem Blindsimultanspiel an 8 Brettern an.
Kiel war am Ende des Krieges ein großer Trümmerhaufen. Nur wenige Spieler waren bei der Kieler Schachgesellschaft geblieben. Man spielte in Räumen die notdürftig geflickt und vernagelt waren. So sahen sich viele nach anderen Spielräumen um. Die Post bot in ihrer Kantine ein gutes Spiellokal an. Der sich dort gebildete Verein zog alle Meisterspieler an sich. Der erste Lichtblick für das Schachleben nach dem Krieg war L. Rellstabs Simultanspiel an 32 Brettern.

Arthur Schwarz

Die treibende Kraft der Schachgesellschaft wurde Artur Schwarz, der vom KdF-Schach zur Schachgesellschaft zurück fand. Er war an der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft schleswig-holsteinischer Schachvereine“ beteiligt. So hieß der Vorgänger des Landesschachverbandes, weil die Sieger die Gründung von Großverbänden verboten hatten. Schwarz richtete 1947 in Kiel den 2. Osterkongreß aus. Den Anfang dazu hatten er und Artur Hauf schon 1946 in Lübeck gemacht.
Nach der Währungsreform normalisierte sich das Schachleben wieder. Andere Spieler, vertrieben aus dem deutschen Osten und dem Sudetenland, bereicherten die Schachgesellschaft und auch abgewanderte Spieler kehrten in ihre Schachheimat zurück. Allmählich wurde die Schachgesellschaft wieder der führende Verein, nicht nur in Kiel sondern auch im Lande. Viele Landesmeister stellte die Schachgesellschaft.

Heinrich Wagner

Das erste große Schachereignis der Schachgesellschaft wurde 1959 das „Heinrich-Wagner-Gedenkturnier“ mit internationaler Beteiligung. Sieger wurde IM Enevoldsen, Kopenhagen vor IM Teschner, Berlin. Den 3. und 4. Preis teilten sich IM Dr. Lehmann, Berlin und Ralf Hansen von der Kieler SG. GM Sämisch mußte mit dem 5. Platz vorlieb nehmen, weil ihm immer die Zeit davon lief. Die restlichen Plätze gingen an Lambrecht, Horst Lüders und Erik Richter, alle von der Kieler SG. Ein Simultanspiel des GM Salo Flohr beendete dieses Turnier.
Mit dem zur Schachgesellschaft gekommenen Pfalzmeister Werner Schneider beherrschte Kiel die schleswig-holsteinische Schachszene jahrelang. Mit dem Landesmeister Hans Ziewitz 1961 begann die ruhmreiche Epoche, die dann Schneider bis 1967 als alleiniger Landesmeister fortsetzte. Der Landesmeistertitel ging von da zwanzigmal an die Kieler Schachgesellschaft. Nur gelegentlich unterbrach der Lübecker SV die Kieler Siegesserie.
Die inzwischen aufgekommenen Mannschaftskämpfe sah immer eine starke Kieler Schachgesellschaft. So waren die Spieler Sämisch, Richter, Schneider, Guski, Ziewitz, Hansen, Jürgen Henningsen, Amir Sawadkkouhi und Siegfried Wölk in der 1. Mannschaft die Leistungsträger. Die überregionalen Mannschaftsmeisterschaften brachten auch überregionale Qualifikationen. Allerdings kam die Kieler SG niemals über einen 3. Platz, in einer der Vorrunden zu den Deutschen Meisterschaften, hinaus. Bei den Vorrundenkämpfen schmiedete der Vorsitzende des Hannoverschen SK, Hans Gille und der Kieler Host Lüders den Plan, daß einmal die Meister der vier norddeutschen Verbände Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Weser-Ems eine inoffizielle norddeutsche Meisterschaft ausspielen sollten. Als Ergebnis ging daraus die norddeutsche Regionalliga hervor. Das Ziel war aber eine Bundesliga entstehen zulassen. Der erste norddeutsche Meister hieß dann auch Kieler Schachgesellschaft. Schon ein Jahr später spielten die 8 stärksten Mannschaften, je zwei aus jedem Verband, in einer einfachen Punktrunde den Meister aus. Neben der Kieler Schachgesellschaft war der Lübecker SV mit dabei. Nebenbei mußten auch noch die Spiele in der Landesliga bewältigt werden. Als offizielle Spielklasse wurde die Nordliga, im 3. Jahr ihres Bestehens, in die Spielpraxis eingeführt.
Als nach diesem vorgegebenem Muster die viergeteilte Bundesliga entstand, stieg die 2. Mannschaft der Kieler Schachgesellschaft als Landesmeister in die Regionalliga auf, so daß der Verein in zwei überregionalen Ligen spielte.

Klaus Wockenfuß Deutscher Meister

Auch die Neuzugänge an Spielern wie Joachim Neumann, Klaus Wockenfuß, der deutscher Meister wurde, und Peter Marxen konnten die Spielerdecke nicht wesentlich verstärken. So war der Abstieg nicht zu verhindern. Bis 1997 blieb die Schachgesellschaft mit der 1. Mannschaft in der Oberliga. Der Abstieg in die Landesliga war eine Folge von inneren Querelen, innerhalb der 1. Mannschaft, die den Verein 5 Jahre in die Landesliga zwang. Schließlich gelang 2002 der Wiederaufstieg in die Oberliga Nord. Ein Jahr später folgte der erneute Abstieg, denn die Spielstärke der Spieler reichte einfach nicht aus um in der Oberliga bestehen zu können.
In den letzten Jahren zogen sich Ziewitz und Neumann von den Mannschaftskämpfen zurück. Sie konzentrierten sich auf das Fernschach und brachten es in dieser Disziplin zu Großmeisterehren. Durch Zugänge aus der 2. Mannschaft wurde in den letzten Jahren eine der zwei Bezirksligamannschaften immer Meister im Schachbezirk Kiel.
Ein Jahr vor dem Tode Alfred Brinckmann führte die Schachgesellschaft ein Schnellturnier für Vierermannschaften ein. Gespielt wurden 45 Minuten.
Nach dem Tod Brinkmanns wurde dieses Schnellturnier in Alfred-Brinckmann-Gedenkturnier umbenannt. Viele Jahre lang kamen die Mannschaften aus dem ganzen Norddeutschen Raum und Skandinavien nach Kiel. Ein paar Jahre wurde das Turnier im Wechsel mit der Hamburger SG ausgetragen. Schließlich bis zum Ende dieser Schnellturniere von der Schachgesellschaft allein. Mangelnde Teilnahme führte schließlich zur Einstellung dieser Turnierart.
Zu Ehren des GM Friedrich Sämisch richtete die KSG das „Friedrich–Sämisch-Gedächtnisturnier“ 1978 aus. Vier GM und zwei IM nahmen daran teil.

Friedrich Sämisch Gedenkturnier in Kiel. GM Parma (links) gegen Joachim Neumann (KSG)


Zum Hundertjährigen Stiftungsfest der Kieler Schachgesellschaft wurde 1984 erstmals ein Kieler Open ausgetragen. Ursprünglich nur als ein einmaliges Turnier gedacht, entwickelte sich dieses Turnier zunächst zu einem kleinen regionalem Turnier. Um unseren Spielern auch die Gelegenheit zu geben, sich mit Internationalen Titelträgern zu messen, wurde das Turnier im Jahr 2000 zu einem Normenturnier umgestaltet. Jetzt wurden nicht nur ELO-Normen erspielt, sondern auch Meisternormen wurden erreicht.
Zwei Turnierarten, von der Kieler Schachgesellschaft eingeführt, gehören zum ständigen Schachbetrieb. Das sind die 1986 eingeführten monatliche Blitzturniere, kurz Monatsblitz genannt, und die monatlichen Schnellschachturniere. Dieser Monatsblitz wurde schnell von anderen Vereinen übernommen und fast nach den gleichen Regeln gespielt wie in Kiel. Im Jahre 1993 wurde vom Turnierleiter Wolfgang Schroedter angeregt, eine Landesmeisterschaft im Lösen von Schachproblemen auszutragen. Prof. Dr. Hartmut Laue nahm den Vorschlag begeistert auf. Während Dr. Laue und Volker Gülke sich um die Ausschreibung und die Aufgaben kümmerten, kümmerte sich Schroedter um die Ausrichtung und das Preisgeld. Das Preisgeld sollte von Spendern stammen. Die Kielerschachgesellschaft stiftete 50 Mark. Mit der gleichen Summe war der Lübecker Schachverein dabei und von der Westküste, Husum, kamen 30 Mark hinzu. Im zweiten Jahre waren es nur noch die Kieler und die Lübecker, die eine Spende schickten. Im 3. Jahr bezahlte die Kieler Schachgesellschaft allein das Preisgeld. Dazu kam, daß das Turnier im abgeteilten Lokal des Legienhofs ausgetragen werden mußte. So lag es näher diese Idee an den Landesschachverband weiterzureichen. Seit 1996 ist die Landesmeisterschaft auch Austragungsstätte des Lösungsturniers, zuvor war die Kieler Schachgesellschaft der Ausrichter. Das Preisgeld gibt der Landesverband dazu.
In den Jahren nach der Jahrtausendwende konnte die Schachgesellschaft sich mit Mühe und Glück in der Landesliga behaupten, in der sie nach dem letzten Abstieg spielte. Zuletzt konnte sie den Abstieg 2007 in die Verbandsliga nicht mehr verhindern. Aus den oberen Ligen mußten zu viele Mannschaften aus Schleswig-Holstein den Weg in die tieferen Ligen antreten. Ein guter Mittelplatz, in der Landesliga, reichte nicht aus um die Spielklasse zu erhalten.  
Zum Ende der achtziger und Anfangs der neunziger Jahre brach zu allem Unglück auch noch die Jugendabteilung auseinander. Die Jugend lief in Scharen zu dem neugegründeten Verein SC Meerbauer über. Ohne Jugend sah die Zukunft düster aus. Die Spieler wurden immer älter und irgendwann wäre der Zeitpunkt gekommen, die Schachgesellschaft aus dem Spielbetrieb zu nehmen. Der SC Meerbauer, gegründet in der Max Planck Schule zog wie ein Magnet die Jugend an. Die dem Verein Meerbauer verliehenen Auszeichnungen für die hervorragende Jugendarbeit zeugen davon. Die jugendlichen Spieler stürmten mit Elan durch die Ligen und landeten schließlich in der Oberliga. Das Band, das alle Meerbauern zusammenhielt, zerriß. Schließlich spielten nur noch zwei Mannschaften in einer höheren Liga. Die 1. Mannschaft hielt sich in der Oberliga und eine zweite Mannschaft konnte sich in der Verbandsliga halten. In allen unteren Klassen traten die Meerbauern nicht mehr an. So kam es, daß der Vorstand von Meerbauer beschloß mit der Kieler Schachgesellschaft um eine Vereinigung zu verhandeln. Am 14. Mai 2007 wurde in zwei getrennten Hauptversammlungen die Vereinigung beider Vereine beschlossen. Der nach dieser Vereinigung beschlossene Name lautet: Kieler Schachgesellschaft von 1884 / Meerbauer e.V.                      Nach der Vereinigung spilete die 1. Mannschaft noch 3 Jahre in der Oberliga bis sie 2010 abstieg. Das gleiche Schicksal traf auch die 2. Mannschaft, die nach einem Aufstieg 2009 im Jahr darauf wieder die Klasse verließ. Der Abstieg der 1. Mannschaft sicherte aber den Verbleib in der Landesliga. In dieser Spielzeit spielen 4 Mannschaften von der Lasndesliga, Verbandsliga Nord und 2. Mannschaften in der Bezirksliga Kiel.

Oktober 2010: Einen neuen Großmeister im Fernschach hat die Kieler Schachgesellschaft in ihren Reihen. In Antalya (Türkei) wurde Ingo Firnhaber vom ICCF-Kongreß zum Großmeister ernannt. Neben Joachim Neumann und Hans Ziewitz ist Ingo Firnhaber der dritte Großmeister.


Literatur: Chronik der Kieler Schachgesellschaft
              Der 8. Kongreß des deutschen Schachbundes

Der Vorstand der Kieler Schachgesllschaft von 1884/ Meerbauer e.V. 2008 (von links: Franz Felser, Sören Schulz-Streeck, Bernd Schramm, Dr. Heinrich Terwitte und Hans-Jürgen Hahne.) 

Eine Besonderheit im Schach aus den 30iger Jahren der KSG. Ein Schachspiel mit lebenden Figuren, wohl im 50. Gründungsjahr gespielt. Wer spielte ist unbekannt. Die Anregung dazu gab wohl Alfred Brinckmann. Er selbst ist auf dem Gruppenfoto der menschlichen Figuren zu sehen. Es ist anzunehmen, daß die beiden stehenden Männer (rechts noch unbekannt und links Brinckmann) die Spieler waren.

Vor oder nach dem Spiel fand man sich zum Gruppenbild zusammen. Wo gespielt wurde und wer spielte meldet die Chronik nicht.

Die erste überörtliche Erwähnung der Kieler Schachgesellschaft in der Deutschen Schachzeitung 1885.

In Kiel gibt es einen Schachklub.

Die Schachschule von Joahannes Metger.



                         Die Deutsche Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2009
          Die Deutsche Einzelmeisterschaft im Schnellschach wurde für 2009 nach Kiel vergeben. Die Kieler Schachgesellchaft von 1884 / Meerbauer e.V. hatte sich um die Ausrichtung beworben. Der Anlaß zu dieser Bewerbung war der 125. Geburtstag die Kieler Schachgesellschaft von 1884, die mit diesem Turnier ihren Geburtstag krönen wollte. So fand am 19. und 20. September in Kiel im Legienhof das Turnier statt.
          Das Turnier begann mit einem Lehrgang im Uhreneinstellen. Die elektro­nischen Uhren haben es in sich, wenn man eine andere Zeiteinstellung habe möchte, als die normalen 2 Stunden und den Rest. Aber mit Geduld schaffte der Turnierdirektor Alt diese schwere Hürde zu nehmen und als das Turnier dann begann waren alle Uhren eingestellt. Ein Turnier, das 20 Minuten pro Spieler vorgibt sollte nach 40 Minuten zu Ende sein. Die neue Regel aber macht aus einem Schnellturnier ein Stundenturnier. Zeit ist somit mitzubringen. Ein Vorteil gab es allerdings: Proteste wegen der Zeitkontrollen blieben aus.
          Für den GM David Baramidze begann das Turnier nicht ganz so glück­lich wie er es sich erhofft hatte. Er mußte mit sich mit einem Remis gegen Andrej Dubkov begnügen. Dubkov wurde in diesem Turnier sechster. Seine stärksten Konkurrenten konnten in die zweite Runde mit Siege gehen. Der Dauersieger in diesen Turnieren IM Karl-Heinz Podzielny gab erst in der 5. Runde gegen den FM Manfred Heidrich, der vierter wurde, den ersten Punkt ab. Dazwischen lagen Siege über FM Rainer Kleeschätzky, Aljoscha Feuer­stack und FM Alexander Markgraf. Die folgenden Runden buchte er wieder als Siege bis zum Ende der 8. Runde. In dieser Partie erwies sich FM Stephan Becking als der bessere, und gewann damit auch den 6. Preis. In der 10 Runde mußte er noch gegen Dubkov antreten, der schon dem einzigen Großmeister in diesem Turnier ½ Punkt abgenommen hatte. Mit dem Sieg über IM Gunter Spieß, krönte er seinen Deutschen Meistertitel mit 8½ Punkten.
          GM Baramidze war nach seinem verpatzten Turnierbeginn ins Mittelfeld zurückgefallen. Nun mußte er sich wieder nach oben durchkämpfen. Der 2. Geg­ner war Jens-Uwe Schmidt dem dann der IM Thies Heinemann folgte. Beide Partien gewann Baramidze und war aber der 4. Runde wieder am oberen Tisch am 2. Brett zu finden. Hier allerdings verließ ihn wieder Fortuna. Gegen Becking reichte es wieder nur zu einem Remis. Aber Glück hatte er, als bei der Auslosung der 5. Runde mit Feuerstack zusammengepaart wurde und am 2. Brett verbleiben konnte. Gegen Feuerstack gewann er aber schon der nach­folgende Kampf bescherte ihm diesmal eine Niederlage und das gegen den späte­ren Turniersieger Podzielny. So gar nicht die Erfolgsstraße kam er auch am 2. Turniertag nicht. Noch zweimal mußte er in ein Remis einwilligen. Gegen Markgraf und Jens Kotainy. Nun fehlte ihm ein Punkt zum Turniersieg. Mit 8 Punkten wurde er Zweiter. 
          Nur ½ Punkt hinter Baramidze schaffte Markgraf den dritten Platz in die­sem Turnier. Nachdem er mit 2½ Punkten die vierte Runde begann führte er die Tabelle an. Er hatte sich bis dahin gegen Hannes Knuth und FM Josef Gheng durchgesetzt. Gegen Heidrich reichte er nur zum Remis dem gleich in der 4. Runde die Niederlage gegen Podzielny folgte. Die Niederlage saß, denn gegen FM Hans-Joachim Vatter verlor gleich den nächsten Kampf. Nun durfte er sich im Mittelfeld erholen und Kräfte sammeln für den weiteren Erfolg. Die Erho­lung brachte ihm bis zur 8. Runde nur Siege ein. Auf seiner Strecke blieben Thilo Kabisch, Robin Jacobi und Stefan Reschke. Jetzt war er wieder oben gelandet und hatte den Anschluß an die Führenden wieder hergestellt. Gegen Baramidze gelang ihm ein Remis was ihm gegen Becking noch einmal gelang. So reichte es zum 3. Platz
          Weitere Preisträger wurden 4. Manfred Heidrich, 5. Stephan Becking und 6. Andrej Dubkoy.
          Einen herzlichen Glückwunsch dem neuen Deutschen Meister im Schnell­schach Karl-Heinz Podzielny.
          Vor der Siegerehrung wurde die Kieler Schachgesellschaft/Meerbauer vom Landessportverband mit einer bronzenen Ehrentafel zum Geburtstag und für ihre sportliche Arbeit geehrt.
         Aus Schleswig-Holstein nahmen am Turnier teil: Aljoscha Feuerstak aus Eckernförde, Arne Jochens Kieler SG/Meerb. Eckart Ressler Kieler SG/Meerb. und Ferdinand Voelzke Turm Kiel.
Wolfgang Schroedter

Die Sieger der Deutschen Schnellschacheinzelmeisterschaft.         mit dem Turnierdirektor des Deutschen Schachbundes Ralph Alt. Daneben GM David Baramidze, IM Karl-Heinz Podzielny der neue Deutsche Meister und  Alexander Markgraf. Der knieende  Fotgraf kam von den Kieler Nachrichten.

Die Ehrenurkunde des Landessportverbandes

Diese Urkunde nebst dem Ehrenschild wurde der Kieler Schachgesellschaft von 1884 vom Landessportverband überreischt.

Der bronzene Ehrenschild.


Turniere der Kieler Schachgesellschaft und die Sieger

Die Meister der Kieler Schachgesellschaft von 1884
Zusammengestellt nach der Vereinschronik von Wolfgang Schroedter
1884/85       Es wurde keine Meisterschaft ausgespielt. In der Chronik wurde nichts davon berichtet.
1885/86       Es wurde keine Meisterschaft ausgespielt. In der Chronik wurde nichts davon berichtet.
1886/87       Es wurde keine Meisterschaft ausgespielt. In der Chronik wurde nichts davon berichtet.
1887/88       Es wurde keine Meisterschaft ausgespielt. In der Chronik wurde nichts davon berichtet.
1888/89       Zum ersten Mal wurde ein sogenanntes Winterturnier in zwei Klassen ausgetragen.
In der Klasse I wurde Meister Wolff vor Horn.
In der Klasse II wurde Meister Lüders vor Steenbeck.
1889/90       Zum zweiten Mal wurde ein Winterturnier in zwei Klassen ausgetragen.
                    In der Gruppe I siegte Lüders vor Klostermann.
                    In der Gruppe II siegte Schmidt vor Jarckow.
1890/91      In diesem Jahr wurden keine Turniere genannt.   
1891/92      Im Winterturnier siegte Strohmeyer vor Metger.
1892/93       Das Jahr 1893 stand im Zeichen des 8. Kongresses des Deutschen Schachbundes. Eine Meisterschaft wurde wohl nicht ausgespielt, dafür ein Großturnier:
Im Meisterturnier siegte Bardeleben und Walbrodt vor Lipke, gedrittelte vierte wurden Dr. v. Gottschall, Metger und Dr. Seufert, 7. Mieses 8. Schallopp und 9. Varian.
Da Metger im Meisterturnier spielte sah man ihn als Meister im Verein an; denn in der Chronik nennt man ihn fortan: „Den Meister.“
Im Hauptturnier siegte Hugo Süchting vor Rothländer.
Im 1. Nebenturnier siegte: Pries vor Echtermeyer punktgleich mit Weis.
Im 2. Nebenturnier siegte: Rothländer vor Rellstab.
In diesen Nebenturnieren spielten die Vereinsmitglieder außer Metger, der im Meisterturnier spielte.
1894/95       Laut Chronik kann niemand sich erinnern was damals geschah.
1896/97       Im Winterturnier siegte Junge vor den gedrittelten zweiten Rellstab I, Rellstab II und Steenbeck.
1897/98       Die Chronik nennt keine Vereinsturniere. Metger spielte in Berlin ein Internationales Turnier.
1898/99/00  Wieder fehlen die Aufzeichnungen.
1900 bis 1904 Für 1904 wird ein Winterturnier genannt, jedoch nicht der Sieger.
1905            Für 1905 nennt die Chronik ein Sommerturnier, jedoch nicht den Sieger.
1906            Kein Turnier genannt.
1907            Innerhalb des Vereins werden Spielklassen eingeführt. Der Sieger einer Klasse rückt in die höhere Klasse auf. Dementsprechend rutscht der schlechteste Spieler einer Klasse eine Klasse runter. Namen werden nicht genannt.
1908            Meister Brinkmann.
1909 bis 1914 In diesen Jahren werden die Meister genannt: Metger, Hugo Süchting, Heinrich Wagner, Johnson, Korv. Kapt. Behnisch, Brinkmann, Antze, Zander, v. Zitzewitz und zuletzt noch der junge v. Hennig.
1914            Beginn des 1. Weltkrieges. Das Schachleben war stark eingeschränkt.
1917            Wieder wurde ein Winterturnier im bescheidenen Rahmen ausgetragen. Sieger nicht genannt.
1918            Bis zum Kriegsende ruhen alle Veranstaltungen.
1918/19       Ein Winterturnier mit 36 Teilnehmer. Gespielt wurde in drei Gruppen. Sieger wurden nicht genannt.
1920            Brinkmann organisierte das Metger Jubiläumsturnier das später unter dem Namen „Kieler 7 Meister-Turnier“ bekannt wurde. Teilnehmer waren: Heinrich Wagner, Friedrich Sämisch, Alfred Brinkmann, Schönmann, Schweinburg und Pohl. Sieger und Meister wurde H. Wagner.
1921            Das „Kieler vier Meister Turnier“ wurde ausgetragen. Teilnehmer waren: Boguljubow, Brinkmann, Sämisch und Reti. Sieger wurde Boguljubow.
1922/23       Die Chronik gibt keine Auskunft über Meisterschaften. Die Inflation hatte alles im Griff und erstickte jegliche Initiative.
1924            Nur ein Tombolaturnier wurde gespielt.
1925            Der Schatzmeister stiftet einen silbernen Pokal als Wanderpreis für die Meisterschaft von Kiel. Damals war der Meister auch zugleich Vereinsmeister, da es keine anderen Schachvereine in Kiel gab. Gewinner wurde v. Hennig. Im Herbst fand ein Ranglistenturnier statt um die Spielstärke im Verein festzustellen. Sieger wurde Kuhr.
1926/27       Das Winterturnier wird in zwei Klassen gespielt. Sieger und Meister wurde Alfred Brinkmann vor Schneider und Klüver. In der 2. Klasse siegte Bemkinstadt vor Vollquardsen und Tenzer.
1928            Durch seinen Berliner Erfolg beflügelt suchte Brinkmann das Duell mit den Großen der Schachwelt. Brinkmann gegen Sämisch endete 4:5 für Sämisch. Der Meister von Kiel hieß: Röhlk. Brinkmann nahm an diesem Turnier nicht teil. Er hatte sich, nach der Niederlage gegen Sämisch, in den Schmollwinkel zurückgezogen. Aus dem kam er erst 1932 wieder hervor. Ein zweiter Verein kam in Kiel auf die Schachbühne. Der SV Friedrichsort trug als Gründungsturnier gegen die Kieler Schachgesellschaft einen Vergleichskampf aus. Die Kieler Schachgesellschaft gewann mit 22:2 diesen Kampf. Für Kiel bedeutete diese Konkurrenz, daß der Kieler Meister nicht mehr der Vereinsmeister sein mußte.
1928/29       Das Winterturnier, zugleich auch die Kieler Meisterschaft, wurde von Rohwedder gewonnen. 2. Schneider, 3. Gill. In der 2. Klasse gewann Dr. Voelkel vor Behrens und Rickers. n der 3. Klasse gewann Ruge vor v. Gehlen und Kraege.
                    Friedrichsort war noch keine Konkurrenz.
1929/30       Das diesjährige Winterturnier gewann v. Hennig, der auch zugleich Vereinsmeister wurde. Es folgten Schneider und Gill.
1930/31       Kieler Meister und zugleich Meister von Kiel wurde v. Hennig. Brinkmann, der in diesem Turnier sich erstmals wieder ans Schachbrett gesetzt hatte, verlor gegen v. Hennig. Das ließ Brinkmann nicht ruhen und er verlangte Revanche. Die Revanche über 10 Runden gewann Brinkmann mit 6:4. Sein Ego war wieder hergestellt.
1931/32       Noch war die Meisterschaft von Kiel eine Angelegenheit der Kieler Schachgesellschaft. Meister von Kiel und Meister im Verein wurde Alfred Brinkmann vor v. Hennig. 3. wurde Graf v. Baudissin. In diesem Jahr wurde wieder ein Kieler Meisterturnier ausgetragen. Die Teilnehmer waren: Meister Kurt Richter aus Berlin, der deutsche Meister Alfred Brinkmann, Landesmeister v. Hennig, Landesmeister Heinike aus Hamburg, Landesmeister Rodatz aus Hamburg und dazu die Spitzenspieler Röhlk, Schlender und Graf Baudissin. Gemeinsame Sieger wurden Richter und Brinkmann.
1932/33       Die Meisterklasse von Kiel ist immer noch die Vereinsmeisterschaft. Meister wird Alfred Brinkmann vor v. Hennig und Dr. Röhlk. Inzwischen hatten sich die Vereine in Elmschenhagen und Ostufer gebildet und mit Friedrichsort gab es nun 4 Vereine in Kiel.
1933/34       Das Winterturnier ist nur offen für Mitglieder der Kieler Schachgesellschaft. Die Meister von Kiel sind nun nicht mehr automatisch auch Vereinsmeister, weil die Kieler Meisterschaft nicht mehr identisch mit dem Winterturnier war. Der neue Reichsschachbund verleibte als Ortsgruppen einfach alle Kieler Vereine einschließlich Neumünster der Kieler Schachgesellschaft ein. Meister von Kiel und der Kieler Schachgesellschaft wurde Admiral v. Hennig. Den jungen Henning hielt er auf Distanz der sich den 2. Platz mit Brinkmann teilte. Der Pokal bleibt jetzt in seinem Besitz. Zum Gedenken an den Gründer der Kieler Schachgesellschaft wurde ein Gedenkturnier ausgetragen. Sieger wurde Brinkmann vor v. Hennig. Es folgte auf den Plätzen: Kordts, Henning, Bern, Schumann, Matthies und Boller.
1934/35       Es siegte Admiral v. Hennig vor Brinkmann. Organisatorisch gab’s eine Änderung. Neumünster schied aus dem Kieler Großverband aus und wurde selbstständig. Das Beispiel machte Schule. Friedrichsort, Gaarden, Ostufer und Elmschenhagen wurden eigenständige Vereine. Erstmals wurde eine Kieler Damenmeisterschaft ausgetragen. Sechs Frauen nahmen daran teil. Es siegten unsere Damen Frl. Ebert und Frau Kahne.
1935            Das Winterturnier bekam einen neuen Namen. Da der Kieler Meister nicht unbedingt von der Kieler Schachgesellschaft kommen mußte, wurde ab jetzt eine Klubmeisterschaft ausgetragen. Sie war schon im November zu Ende. Sieger und Vereinsmeister wurde v. Hennig vor Kordts. Dritter wurde Brinkmann. Am Bußtag wurde ein Blitzturnier ausgetragen, wie es bis in die achtziger Jahre beibehalten wurde. Sieger wurde Brinkmann.
1936            Die Klubmeisterschaft gewann v. Hennig vor Matthies und Bern. Die Kieler Stadtmeisterschaft gewann v. Hennig ebenfalls. Das Blitzturnier am Bußtag gewann Dr. Röhlk.
Admiral v. Hennig mußte die Krone in der Klubmeisterschaft abgeben. Dr. Röhlk siegte vor v. Hennig und Kordts. Ebenfalls vor v. Hennig gewann Kordts die Gaumeisterschaft.
1937            Die Klubmeisterschaft gewann Bern vor Werner Tetzlaff und Matthies.
1938/39       Die Klubmeisterschaft wurde nur von 7 Spielern bestritten Dr. Röhlk hat den Verein verlassen. Gemeinsam mit Spielern anderer Vereine wurde die Meisterschaft mit der Kieler Stadtmeisterschaft zusammengelegt. Meister von Kiel wurde v. Hennig. Klubmeister dagegen Dvorak der 2. der Stadtmeisterschaft wurde. Im September begann der 2. Weltkrieg. Auch im Schach hinterließ er tiefe Spuren.
1940/41       Die Kieler Stadtmeisterschaft 1940 gewann v. Hennig. Die Klubmeisterschaft 1941 wurde von Bern gewonnen vor v. Hennig. Eine Klubmeisterschaft fand wohl nicht statt. Viele starke Spieler waren schon gefallen. Im Metger Gedächtnisturnier siegte Schwarz und Bern. Das Herbstturnier sah Spieler im Turnier, die bisher kaum in Erscheinung getreten waren. Sieger dieses Turniers wurde Meißner vor Kruse.
1942            Die Frauenmeisterin von Kiel wurde  Frau Käthe Bruhn. 2. und 3. Platz belegten Frau Hüttmann und Frau Syngodys. Das Metger Gedächtnisturnier gewann Stenkenbrock.
1943/44      Im Winterturnier siegte Behrend.
1945            Keine Meisterschaft gespielt. Der Verein muß neu aufgebaut werden.
1946            Keine Meisterschaft gespielt.
1947            Brinkmann wurde Meister von Kiel. Bester Spieler der Kieler Schachgesellschaft wurde Lamprecht mit dem 4. Platz. Ein Anfang! Lamprecht war einst Sudetenmeister gewesen.
1948            Die 1. Klubmeisterschaft nach dem Kriege gewann Lambrecht vor Bebensee.
1949            Im Februar wurde die Klubmeisterschaft ausgtragen. Gespielt wurde in drei Gruppen. Sieger in der Gruppe A und damit Meister wurde Vasata vor v. Dehn. Geteilte dritte wurden Pohlmann und A. Schwarz. In der Gruppe B teilten sich den Sieg H. Lüders und Hvüd. Sieger der C- Gruppe wurde Kähler.
1950            Die Chronik meldet, daß keine Klubmeisterschaft in sie eingetragen wurde. Statt dessen fand ein Jubiläumsturnier statt. Sieger wurde Lambrecht vor Vasata, der nach einem Stichkampf mit Boller und Hvüd bei Punktgleichheit noch zweiter wurde. Aus der Chronik geht nicht hervor, daß dieses Turnier gleich zu setzen sei mit einer Klubmeisterschaft.
1951            Wirtschaftlich Schwierigkeiten machten den Mitgliedern das Schachspielen schwer. Viele verließen Kiel. Turniere wurden begonnen, mußten aber abgebrochen werden, weil die Spieler wegzogen oder nicht antraten. Keine ausgespielte Meisterschaft.
1952            Die Chronik nennt keinen Klubmeister.
1953            Die Chronik nennt keinen Klubmeister.
1954            Die Chronik nennt keinen Klubmeister.
1955            Meister wurde Lamprecht vor Schröder, Pichl, v. Dehn, Schneider und Erler.
1956            Die Klubmeisterschaft wurde gespielt. Leider vergaß der damalige Chronist hinter dem Doppelpunkt der dem Wort Ergebnis folgt die Namen der Sieger zu setzen. In einem kleinen Zeitungsausschnitt konnte man so nebenbei lesen: Meister Arthur Schwarz, 2. Schröder, 3. Lamprecht.
1957            Die Chronik besteht nur noch aus eingeklebten Zeitungsartikeln über alle möglichen Turniere. Dazwischen ein mit Tinte geschriebener Satz: Meister 1957 wurde Horst Lüders. Man hatte wohl vergessen den Kieler Nachrichten diese Meldung zukommen zu lassen.
1958            Meister Horst Lüders.
1959            Meister Horst Lüders vor Prof. Erik Richter, Ralf Hansen und Karl Lamprecht.
1959/60       Meister W. Schneider vor Horst Lüders und Arthur Schwarz.
1960/61       Die Klubmeisterschaft wurde gedrittelt. In der A-Gruppe spielten 8 Spieler und in der B-Gruppe waren insgesamt 24 Spieler angetreten, so daß diese Gruppe nochmals geteilt werden mußte. Eine Neuerung wurde eingeführt. Ein Reuegeld von 3 Mark wurde erhoben, daß verfiel bei Nichtspielen. Meister wurde Horst Lüders vor Borth und Schwarz. Die ersten vier der beiden B-Gruppen ermittelten den B-Meister: Sieger wurde Scotland vor Wulf und Schiewer.
1961/62       Wieder wird die Klubmeisterschaft in zwei Gruppen gespielt. Jetzt hat man sich für das Winterhalbjahr entschieden. Sie begann am 30. Oktober. Meister wurde, da er fast alle Partien gespielt hatte Dr. Jürgen Henningsen. Zweiter mit ebensoviel Punkten aber weniger gespielte Partien wurde W. Schneider. Den gedritteln 3. – 5. Platz teilzen sich Ralf Hansen, Horst Lüders und Siegfried Wölk. Die B-Gruppe wurde wieder geteilt und wieder mußten die ersten vier jeder Klasse in die Entscheidung. Sieger wurde Lodemann vor Adolf Schatz.
1962/63       Meister wurde Dr. Hagen vor Wölk und Lüders. In der B-Gruppe siegte Wulf.
1963/64       Meister wurde Siegfried Wölk vor Hans Ziewitz. In diesem Jahr wird erstmals ein Schnellturnier für Vierermannschaften ausgerichtet, das später den Namen Alfred-Brinkmann-Turnier bekam.
1964/65       Meister wurde Ralf Hansen vor Werner Schneider und Amir Sawadkouhi.
1965            In diesem Jahr fand im Verein nur ein Sommerturnier statt. Sieger wurde A. Brinkmann vor H. Ziewitz. Zu viele Turniere lassen die Bereitschaft sinken an Vereinsturnieren noch teilzunehmen. Stadtmeister wurde Hans Ziewitz vor Ralf Hansen. Vielleicht auch Klubmeister?
1966            Es wird beschlossen, die Deutsche Meisterschaft von der Kieler Schachgesellschaft in Kiel auszurichten. Diese Meisterschaft und das 2. Schnellturnier ließen keine Zeit für eine Vereinsmeisterschaft. Der damalige Turnierleiter Ewald Schneider hinterließ keinerlei Akten oder Berichte über das Turniergeschehen im Verein.
1967            Der zwischenzeitliche Chronist Heinrich Fürst legte sein Amt nieder, weil er nach Hamburg verzog. Er hatte noch nichts an der Chronik niedergeschrieben. So blieb die Meisterschaft unerwähnt.
1968            Wieder, wie schon in früheren Jahren, wird mit der Stadtmeisterschaft die Vereinsmeisterschaft ausgespielt. Die Begründung dafür: Keine Doppelbelastung der Spieler. Meister wurde Ralf Hansen nach einem Stechen mit Jürgen Wermke. Stadtmeister wurde Joachim Neumann.
1969           Die Klubmeisterschaft wurde nur als B-Klasse ausgetragen. Meister wurde Kurt Wegner. In der Stadtmeisterschaft siegte Peter Marxen vor unserem Stefan Kreh.
1970            Stadtmeister wurde Horst Lüders. Ein Klubmeister wird nicht genannt.
1971            Die Chronik nennt keinen Klubmeister.
1972            Dritter in der Sadtmeisterschaft und bester der Kieler Schachgesellschaft wurde Jochen Schober.
1973            Wieder, nach langer Zeit, wurde eine Klubmeisterschaft ausgespielt. Gespielt wurde in zwei Gruppen. Der Sieger in der A-Gruppe Joachim Neumann wurde Meister. Geteilter zweiter wurde Fridjonson und G. Bestmann. In der B-Gruppe siegte Edgar Lange.
1974            Meister wurde Klaus Wockenfuß vor Gromsch und Jürgen Kropp.
1975            Die Chronik nennt keinen Klubmeister.
1976            Klaus Wockenfuß wird Deutscher Meister in Bad Pyrmont Die Chronik nennt keinen Klubmeister.
1977            Ingo Firmnhaber wurde neuer Stadtmeister. Diese Stadtmeisterschaft wurde ein fast reines Vereinsturnier. Es folgten auf den Plätzen Ralf Hansen, Jürgen Kropp, Franz Felser und Heinz Schwarz. Das Qualifikationsturnier zur Teilnahme am geplanten Friedrich Sämisch-Gedächtnisturnier. Es nahmen daran teil: Felser, Kornrumpf, G. Hamann, J. Neumann, B. Schramm, V. Brendel, I. Firnhaber, W. Spenner, W. Schroedter, H. Schwarz, Niederhaus, H. Wienigk, Dr. Traulsen, Dr. Langreder, Paque, B. Zielke, Hirsch, Lüders und Bestmann. Fünf können sich qualifizieren. Es sind G. Hamann, er wird auch Meister; denn eine Meisterschaft findet nicht statt. Weitere Qualifikanten waren J. Neumann, B. Schramm V. Brendel und I. Firnhaber. Als B-Klasse richtete Adolf Schatz ein Vereinsturnier aus. Teilnehmer waren die Spieler der 4. Mannschaft. Sieger wurde Wilhelm Florentz vor v. Zastrow und E. Lange
1978            Die Klubmeisterschaft wurde in zwei Gruppen gespielt. Die jeweils vier Erstplazierten aus beiden Gruppen spielen in der Endrunde. Die ersten sechs sind berechtigt am Qualifikationsturnier  für das Internationale Meisterturnier teilzunehmen. Parallel dazu wird ein Hauptturnier ausgetragen. Es qualifizierten sich aus der A-Gruppe: Neumann, Kropp, Bestmann und Lüders. Lüders trat zu Gunsten von P. Marxen zurück. Aus der B-Gruppe qualifizierten sich Schramm, Wienigk, Kornrumpf und Dr. Jordan. Die Endqualifikation brachte J. Neumann und nach einem Stechen gegen Wienigk P. Marxen ins Turnier. Sieger im Hauptturnier wurde v. Zastrow. Geteilte zweite wurden W. Lissek und W. Spenner. Das Großmeisterturnier wurde in einem Turnierbericht beschrieben.
1979            Meister wurde Franz Felser vor Heinz Schwarz. In der Gruppe B siegte W. Florentz.
1980            Meister wurde Hans-Jürgen Hahne vor Günter Bestmann.
1981            Die Vereinsmeisterschaft wurde wie schon im Vorjahr in vier Gruppen gespielt. Dabei sollten die Gruppensieger in die nächst höhere Gruppe aufsteigen. Meister wurde Günter Bestmann vor Ingo Firnhaber und Michael Piegenschke. Die Sieger in den anderen Gruppen waren: „B“ Knoke und Nägler; in „C“ E. Lange und M. Zimmermann und in „D“ Alester und Mielke. Die Senioren spielten ihren Meister aus und der hieß: Bartling.
1982            Diese Meisterschaft wurde in vier Lokalen gespielt. Begonnen wurde sie im Klubhaus des 1. Kieler Ruderklubs. Nach dem Brinkmannturnier verweigerte man uns dort weiter zu spielen. Für vier Wochen zogen die Kieler Schachgesellschaft in unser Jugendheim in die Zastrowstraße. Den Winter über spielten wir im Saal der Arbeiterwohlfahrt und schließlich beendeten wir das Turnier im Legienhof. Einige Spieler verließen das Turnier wegen Wegzug oder beruflich. Günter Bestmann verteidigte seinen Titel und blieb Meister. Zweiter wurde Jörg Zeller. In der Gruppe B hieß der Sieger Steinbock vor Görs. In der Gruppe C1 siegte Lissek vor Mielke und schließlich in der Gruppe C2  siegten punktgleich Ruhberg und Wögens.
1983/84       Meister wurde Klaus Rabe. Die zukünftigen Meisterschaften werden als offene Turniere neunrundig im Schweizer System ausgetragen.
1984/85       Vereinsmeister wurde Michael Berndt vor Ingo Firnhaber und Günter Bestmann. Im September fand das 1. Kieler Open statt. Der Anlaß war der 100. Geburtstag der Kieler Schachgesellschaft von 1884. Es nahmen 54 Spieler teil. Sieger wurde Klaus Wockenfuß.
1985/86       Meister wurde Klaus Wockenfuß vor Mathias Willsch. Die Monatsblitzturniere wurden eingeführt.
1986/87       Meister wurde Jörg Zeller der sich im Stechen gegen Ingo Firnhaber, Kai Junge und Thomas Kahlert durchsetzte.
1987/88       Meister wurde Claus Krüger vor Martin Upleger und Kai Junge.
1988/89       Meister wurde Heinrich Terwitte vor Niels Bracke und Ingo Firnhaber.
1989/90       Meister wurde Ingo Firnhaber. Neu in den Veranstaltungskalender wurden monatliche Schnellschachturniere aufgenommen, als Fortsetzung der Vereinsschnellschachmeisterschaft.
1990/91       Die Meisterschaft wurde nicht gespielt.
1991/92       Die Meisterschaft wurde nicht gespielt, da kein Turnierleiter im Amt war.
1992/93       Nach zweijähriger Abstinenz im Vereinsturnier hat die Kieler Schachgesellschaft wieder einen Meister. Es ist Mathias Willsch. Er siegte vor Ingo Firnhaber und Prof. Toni Schulz.
1993/94       Wie im Vorjahr wurde Mathias Willsch wieder Meister. 2. Hans-Jürgen Hahne.
1994/95       Meister wurde Mathias Willsch. Er siegte vor Ingo Firnhaber und Prof. Toni Schulz. Willsch hat damit den Wanderpreis, eine Stiftung des Turnierleiters Wolfgang Schroedter, gewonnen. An diesem Preis war eine Siegprämie von 50 Mark gebunden. Da unsere Meisterschaft als ein offenes Turnier ausgetragen wird sei noch bemerkt, daß der Gesamtsieger Olaf Steffens war. Steffens konnte da vereinsfremd nicht Meister werden.
1995/96       Zum vierten Mal in Folge wurde Mathias Willsch Meister. Nach diesem Turnier schied er aus unserem Verein aus und schloß sich dem TSV Preetz an. Als offenes Turnier wurde jedoch Olaf Steffens Gesamtsieger.
1996/97       Meister wurde Eckart Ressler vor Michael Piegenschke und Bernd Schramm.
1997/98       Die vereinsfremden im Turnier nehmen ab. Nur noch zwei fremde spielten mit. Meister wurde Hans-Jürgen Scepanik vor Dr. Klaus Rabe. Den dritten Platz teilten sich Niels Bracke und Peter Schmidt.
1998/99       Endlich geschafft! Niels Bracke wurde Meister. Zweiter wurde Hans-Jürgen Hahne und 3. Hans-Jürgen Scepanik.
1999/2000   Meister wurde Rolf Luckow vor Arne Joppien und Tim Klusmann. Jetzt sind keine Fremden mehr im Turnier.
2000/01       Meister zum 2. Mal wurde Eckart Ressler vor Hans-Jürgen Hahne und Niels Bracke.
2001/02       Meister wurde Rolf Luckow vor Eckart Ressler und Gunnar Nielsen.
2002/03       Meister wurde zum 3. Mal Rolf Luckow vor Dr. Niels Bracke und Arne Joppien.
2003/04       Meister wurde Dr. Niels Bracke vor  Prof. Toni Schulz und Daniel Schramm.
2004/05       Meister wurde Hans-Jürgen Hahne vor Dr. Niels Bracke und Arne Joppien.
2005/06       Meister wurde Hans-Jürgen Hahne vor Arne Joppien und Daniel Starke.                                                                                                                                     2006/07       Meister zum 3. Mal wurde Hans-Jürgen Hahne vor Dr. Niels Bracke und Arne Joppien                                                                                                                         2007/08       Meister wurde Arne Jochens vor Michael Hoffmann und                                         ArneJoppien.                                                                                                           2008/09       Turniersieger wurde Giso Jahnke und Meister wurde Arne Joppien. Dritter wurde Dr.  Niels Bracke                                                                                                                   2009/10      Meister wurde Eckart Ressler vor dem Punktgleichen Tim Bendtfeldt aber mit der schlechteren Wertung. Ebenfalls Punktgleich nur durch die Wertung unterschieden wurde Daniel Burianek dritter und Hans-Jürgen Hahne vierter.

2010/11 Meister wurde Dr. Niels Bracke vor Martin Schäfer und Dr. Klaus Rabe. Im 2. Bereich wurde Edgar Lange erster und Thomas Pfeffer zweiter.                                                                

       Die Blitzmeister der Kieler Schachgesellschaft von 1884

Nach der Vereinschronik zusammengestellt von Wolfgang Schroedter

                 Blitzturniere wurden in der Kieler Schachgesellschaft vom Beginn ihrer Gründung immer gespielt. An eine Meisterschaft wurde dabei nicht gedacht. Der Anlaß zu einem Blitzturnier war immer dann gegeben, wenn ein Turnier zu Ende war und die Siegerehrung stattgefunden hatte. Eine andere Gelegenheit, ein Blitzturnier zu spielen, war dann gekommen, wenn ein Großmeister in Kiel eine Simultanvorstellung gegeben hatte.
                Erstmals fand am Bußtag dem 20. November 1935 ein Blitzturnier statt, zu Ehren des neuen Klubmeisters v. Hennig. Gespielt wurde in drei Gruppen. Alle 5 Sekunden mußte nach Ansage gezogen werden.
Die ersten jeder Gruppe seien hier einmal genannt:
                1. Gruppe:       Brinkmann, Bern, Kordts, Behrens, Dr. Lange, Schneider; Boller.
                2. Gruppe:       Packheiser, Hanff, Amsnon I, Glinmeier, Sörnsen, Höhler, Heise, Bartling I.
                3. Gruppe:       Frau Kahn, Tetzlaff jun., Florentz, Besch, Herr Kahne, Thillert, Schulz.
                Der einmal aufgenommene Austragungstag blieb Kiel bis in den achtziger Jahren für die Stadtmeisterschaft im Blitzen erhalten.
                Blitzturniere fanden in der Regel zum Abschluß der Hauptversammlung statt und anderen besonderen Anlässen. Bei einem Wechsel des Spiellokals wurde regelmäßig als Einweihungsturnier ein Blitzturnier gespielt.
                Als Wolfgang Schroedter Turnierleiter wurde, führte er im März 1986 erstmals eine Vereinsblitzmeisterschaft durch. Die Schachgesllschaft setzte dazu  ein Preisgeld aus. Mit dem Beginn dieser Meisterschaft wurde in Kiel der Monatsblitz geboren. An jedem letzten Montag im Monat führte die Kieler Schachgesellschaft ein offenes Blitzturnier durch. Ab 1987 wurde dann die Jahreswertung eingeführt und der Titel „Kieler Blitzkönig“ verliehen.
                Wie seit Jahren üblich fand die Stadt- und Bezirksblitzmeisterschaft im Kieler Schachbezirk seit 1958 immer im November statt. So auch heuer wieder. In den Jahren vor 1955 fanden Blitzturniere in Kiel recht häufig statt, ohne sie jedoch mit einer Meisterschaft zu benennen. In der Chronik der Kieler Schach-Gesellschaft von 1884 e.V. wird die erste Stadtblitzmeisterschaft 1955 erwähnt. Die Chronik der Kieler SG berichtet über alle Schachereignisse in Kiel, an denen Spieler der Kieler SG teilnahmen und soweit dem Chronisten Kenntnis davon wurde. Für die in der Chronik nicht genannten Meisterschaften konnte Horst Lüders mit Austragungsjahr und Namen aushelfen. Die Jahre 1956 und 1979 sind überhaupt nicht belegt. Für das Jahr 1973 gab es die klare Aussage "ausgefallen!"
                Nach so vielen Jahren Blitzmeisterschaften ist's wohl einmal an der Zeit die Sieger, der vergangenen Meisterschaftsturniere, in die Erinnerung zurückzurufen.
1986        Blitzmeister wurde Kai Junge.
1987        Leider gingen alle Turnierleiterunterlagen bei der Vereinsredaktion verloren. Kopien wurden nicht gemacht. Jörg Zeller wurde der 1. Blitzkönig von Kiel.
1988        Blitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Blitzkönig wurde Martin Upleger.
1989        Blitzmeister wurde Jörg Zeller. Die Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeisterschaft wurde erstmals im Rahmen des Monatsblitzturneires ausgtragen. Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Martin Upleger. Blitzkönig wurde Jörg Zeller nach einem Stechen mit Martin Upleger.
1990        Blitzmeister wurde Wolfgang Homuth. Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Blitzkönig wurde Claus Krüger nach einem Stechen gegen Upleger.
1991        Blitzmeister wurde Martin Upleger. Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Martin Upleger. Kieler Blitzkönig wurde Martin Upleger.
1992        Blitzmeister wurde Martin Upleger. Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Wolfgang Homuth. Kieler Blitzkönig wurde Martin Upleger.
1993        Blitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Blitzkönig wurde Claus Krüger.
1994        Blitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Blitzkönig wurde Claus Krüger.
1995        Blitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Martin Upleger. Kieler Blitzkönig wurde Claus Krüger.
1996        Blitzmeister wurde Martin Upleger. Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Blitzkönig wurde Martin Upleger.
1997        Blitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Jan Schoepe. Kieler Blitzkönig wurde Claus Krüger.
1998        Blitzmeister wurde Kai Junge. Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Claus Krüger. Kieler Blitzkönig wurde Ullrich Krause vom Lübecker SV.
1999        Blitzmeister wurde Rolf Luckow. Neid kam auf im Schachbezirk Kiel. Das Preisgeld vom Bezirk in Höhe von 50 Mark wurde geneidet. Nach dem Vorwurf: „Auch andere Vereine wollen einmal solch ein Turnier ausrichten“, gab die Kieler Schachgesellschaft die Ausrichtung der Stadt- und Bezirksblitzmeisterschaft an den Bezirk zurück. Kieler Blitzkönig wurde IM Michael Kopylov.
2000        Blitzmeister wurde Slavko Jovicic. Kieler Blitzkönig wurde Rolf Luckow.
2001        Im März wurde die Blitzmeisterschaft nicht ausgetragen Der neue Turnierleiter führte ein anderes Wertungssystem ein.
                Eine Blitzmeisterschaft im Verein wurde in den letzten Jahren nicht mehr ausgetragen.
2004        Im Oktober dieses Jahres nahm der Verein die monatlichen Blitzturniere wieder auf.  Arne Jochens vom SC Meerbauer wurde bester Blitzspieler in diesen Turnieren.
2005        Jahressieger wurde Harald Klawitter, SC Meerbauer vor Frerik Janz, Berlin Zehlendorf  und Dirk Fehmer aus Krefeld.
2006        Jahressieger wurde Harald Klawitter, SC Meerbauer vor Ferdinand Voelzke, Turm Kiel und Arne Joppien, Kieler SG.
2007        Jahressieger wurde Arne Jochens, Kieler SG/Meerb. vor Karl-Heinz Saglam, Kieler SG/Meerb. und den Punktgleichen Arne Joppien, Kieler SG/Meerb und Joachim Berger vom Lübecker SV.                                                                                                                 2008        Jahresieger wurde Karl-Heinz Saglam, ohne Verein vor Kai Lippmann und Arne Jochens beide Kieler SG/Meerb. sie teilten sich den 2. Platz. 4. wurde Rolf Luckow von Turme Kiel und 5. Arne Joppien Kieler SG/Meerb.                                                                            2009        Jahressieger Rolf Luckow von Turm Kiel vor Karl-Heinz Saglam von Doppelbauer und Arne Jochens Kieler SG/Meerb. und 4. wurde Joachim Berger vom Lübecker SV.

2010  Jahressieger wurde Alexander Petri vom SK Doppelbauer vor Andreas Schmidt, Kieler SG. Dritter wurde Joachim Berger vom Lübecker SV und 4. Arne Jochens.

2011 Der Monatsblitz wurde mit dem Juniblitz aus dem KSG-Angebot genommen. Der bis dato Führende wurde Jahressieger: Joachim Berger vor Harald Klawitter und Andreas Schmidt sowie Bernd Zielke.

 Die Schnellschachmeister der Kieler Schachgesellschaft von 1884 Nach der Vereinschronik zusammengestellt von Wolfgang Schroedter
                Schnellschachturniere wurden von Wolfgang Schroedter in das Vereinsschach eingeführt. Seit Anfang 1986 war er der Turnierleiter der Kieler Schachgesellschaft. Ein Vorbild gab es nicht. So lehnte er die ersten zwei Turniere an die Kieler Schnellturniere für Vierermannschaften an, die als Brinkmann-Turniere bekannt waren. Die Bedenkzeit pro Spieler betrug in den beiden ersten Turnieren 45 Minuten pro Spieler. Das 3. Turnier wurde mit einer auf 30 Minuten verkürzten Bedenkzeit gespielt. Danach wurde das Schnellschachturnier als ein monatliches Turnier, unter Leitung von Michael Pigenschke, mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten eingeführt. Michael Pigenschke war der einzige im Verein der einen tragbaren Rechner besaß und ein Paarungsprogramm entwickelt hatte.
Das 1. Schnellschachturnier fand im Sommer 1987 statt und war für alle offen.
1987        Leider gingen alle Turnierleiterunterlagen bei der Vereinsredaktion verloren. Kopien wurden nicht gemacht. An den Chronisten gingen diese Unterlagen nicht zurück.
1988        Schnellschachmeister wurde Michael Piegenschke vor Volker Ibs und Ingo Firnhaber.
1989        Schnellschachmeister wurde Mathias Willsch der aber den Preis, nicht den Titel, mit G. Meyer aus Flensburg teilen mußte. 3. wurde Ingo Firnhaber vor Michael Piegenschke.
1990        Es wurde keine Schnellschachmeisterschaft ausgetragen
1991        In diesem Jahr griffen Werner Brockmann und Michael Pigenschke als Turnierleiter die Idee der Schnellschachturniere wieder auf. An jedem 2. Montag im Monat sollte ein Turnier stattfinden, zehnmal im Jahr. Leider sind keine Ergebnisse überliefert.
1992        Es sind keine Ergebnisse bekannt geworden.
1993        Es sind keine Ergebnisse bekannt geworden.
1994        Es sind keine Ergebnisse bekannt geworden. W. Schroedter löste Michael Piegenschke zweimal als Leiter der Schnellschachturniere ab. 
1995       Im Mai veranstaltete die Kieler Schachgesellschaft eine Schnellschachmeisterschaft. Diese Meisterschaft sollte als Probe gelten, ob eine gute Teilnehmerschar gewährleistet ist. Sie war keine Konkurrenz zu den monatlichen Schnellschachturnieren, die immer häufiger von W. Schroedter geleitet wurden. Er hatte inzwischen ebenfalls einen Rechner und Piegenschke hatte sein Paarungsprogramm dem Verein zur Verfügung gestellt. Sieger wurde Carl-Christian Buhr aus Hamburg. Vereinsmeister wurde Kai Junge. Die monatlichen Schnellschachturniere wurden noch nicht als Jahreswertungsturniere geführt.
1996        Eine Besonderheit der Schnellschachturniere führte der Turnierleiter durch. Gespielt wurde ein „Sechstagerennen“ im Schnellschach. An sechs Wochentagen wurde jeden Abend ein Schnellschaturnier mit 7 Runden von je 15 Minuten Bedenkzeit ausgetragen. Sieger des 1. Sechstagerennens wurde Georgios Bouroutzakis. Im Sommer fand seit langem wieder die Meisterschaft im Schnellschach statt. Gespielt wurde nach Schweizer System an drei Spieltagen im Abstand von 2 Wochen immer 3 Runden mit einer Bedenkzeit von 30 Minuten. 1.Schnellschachmeister wurde Franz Felser vor Toni Schulz und Gunnar Nielsen. Jahressieger im Schnellschach wurde Georgios Bouroutzakis.
1997        Das 2. Sechstagerennen hatte nicht mehr die Resonanz wie das 1. Turnier dieser Art. Sieger des 2. Sechstagerennen wurde Slavko Jovicic. 2. Schnellschachmeister wurde Michael Piegenschke vor Franz Felser und Bernd Schramm. Jahressieger im Schnellschach wurde Slavko Jovicic.
1998        3. Schnellschachmeister wurde Franz Felser vor Hans-Jürgen Hahne und Peter Bösinger. Jahressieger im Schnellschach wurde wie schom im Vorjahr Slavko Jovicic.
1999        4. Schnellschachmeister wurde Eckart Ressler vor Tim Klusmann und Niels Bracke. Jahressieger im Schnellschach wurde Rolf Luckow.
2000        5. Schnellschachmeister wurde Eckart Ressler vor Rolf Luckow und Thomas Böhm. Jahressieger im Schnellschach wurde Rolf Luckow.
2001        6. Schnellschachmeister wurde Thoams Böhm vor Eckart Ressler und Ingo Firnhaber.
2002        7. Schnellschachmeister wurde Eckart Ressler vor Franz Felser und Arne Joppien.
                Eine Schnellschachmeisterschaft wurde in den letzten Jahren nicht mehr ausgespielt. Auch die monatlichen Schnellschachturnier fielen aus. Erst ab November 2004 wurden die monatlichen Schnellschachturnier wieder aufgenommen.
2004        Jahressieger wurde Christian Rathje vom SC Meerbauer.
2005        Jahressieger wurde Arne Jochens vom SC Meerbauer.
2006        Jahressieger wurde Arne Jochens vom SC Meerbauer vor Joachim Berger vom Lübecker SV und Arne Joppien Kieler SG.
2007        Jahressieger wurde Arne Jochens, Kieler SG/Meerb., Franz Felser, Flintbek/Kieler SG/Meerb. und Arne Joppien, Kieler SG/Meerb.

2008        Jahressieger wurde Joachim Berger vom Lübecker SV vor Arne Jochens Kieler SG/Meerb. und Rolf Luckow von Turm Kiel. 4. wurde Eckert Ressler Kieler SG/Meerb.

2009       gewann die VM im Schnellschach Arne Jochens vor Jürgen Kropp und Martin Schäfer. Jahressieger im Schnellschach wurde Eckart Ressler Kieler SG/Meerb. vor Rolf Luckow, Turm Kiel und Joachim Berger vom Lübecker SV.

2010   Jahressieger im Schnellschach wurde Hans-Jürgen Hahne, Kieler SG vor Joachim Berger, Lübecker SV und Franz Felser, Kiler SG. Vierter wurde Peter Schmidt, Kieler SG.

2011 Jahressieger im Schnellschach wurd Joachim Berger knapp vor Tim Bendfeldt, der nur 1 Wertungspunkt dahinter lag. Peter Schmidt wurde dritter.

               Die Kieler Sadt- und Bezirksblitzmeister.
Nach der Vereinschronik der Kieler SG zusammengestellt von Wolfgang Schroedter

Wie seit Jahren üblich fand die Stadt- und Bezirksblitzmeisterschaft im Kieler Schachbezirk seit 1958 immer im November statt. So auch heuer wieder. In den Jahren vor 1955 fanden Blitzturniere in Kiel recht häufig statt, ohne sie jedoch mit einer Meisterschaft zu benennen. In der Chronik der Kieler Schach-Gesellschaft von 1884 e.V. wird die erste Stadtblitzmeisterschaft 1955 erwähnt. Die Ckronik der Kieler SG berichtet über alle Schachereignisse in Kiel, an denen Spieler der Kieler SG teilnahmen und soweit dem Chronisten Kenntnis davon wurde. Für die in der Chronik nicht genannten Meisterschaften konnte Horst Lüders mit Austragungsjahr und Namen aushelfen. Die Jahre 1956 und 1979 sind überhaupt nicht belegt. Für das Jahr 1973 gab es die klare Aussage "ausgefallen!"
Nach so vielen Jahren Blitzmeisterschaften ist's wohl einmal an der Zeit die Sieger, der vergangenen Meisterschaftsturniere, in die Erinnerung zurückzurufen.
1955        1. Grothe, Post 2. Lamprecht, KSG (n. Stechen), 3. Arthur Schwarz, KSG.
1956       
1957        In diesem Jahr wird die Stadtblitzmeisterschaft zu Ehren des verstorbenen Vorsitzenden des Kieler Blindenvereins Königsweg in "Walter-Stelk-Gedächtnisturnier" umbenannt.
                1. Hansen, Turm. 2. Ewald Schröder, KSG, 3. Arthur Schwarz, KSG.
1958        Ab 1958 wird das Walter-Stelk-Gedächtnisturnier zur Stadt- und Bezirksblitzmeisterschaft erweitert. Festgelegt wird auch, Daß das immer am Buß-und Bettag gespielt wird.
                1. Erker, Kiel-Ost.
1959        1. Friedrich Sämisch, KSG, 2. Ralf Hansen, KSG, 3. Werner Schneider, KSG.
1960        1. Werner Schneider, KSG, 2. Friedrich Sämisch, KSG, 3. Ralf Hansen, KSG.
1961        1. Erker, Kiel-Ost, 2. Hamann, Post, 3. Dr. Henningsen, KSG.
1962        1. Erker, Kiel-Ost, 2. Horst Lüders, KSG, 3. Siegfried Wölk, KSG.
1963        1. Erker, Kiel-Ost.
1964        1. Werner Schneider, KSG, 2. Friedrich Sämisch, KSG, 3. Ralf Hansen, KSG.
1965        1. Ralf Hansen, KSG.
1966        1. Friedrich Sämisch, KSG, 2. Werner Schneider, KSG, 3. Röhk, (Flensburg).
1967        1. Joachim Neumann, KSG.
1968        1. Friedrich Sämisch, KSG, 2. Klibohr, LSV, Ehrlich, KSG und Essen.
1969        1. Stefan Kreh, KSG, im A-Turnier.
                1. Horst Lüders, KSG im B-Turnier.
1970        1. Erhart Klotz, Neumünster (Damals noch nicht zum Bezirk Kiel gehörend) 2. Stefan Kreh, KSG, wurde Blitzmeister. 3. Jürgen Kropp, NDTSV.
1971        1. Günter Bestmann, KSG.
1972        1. Peter Marxen, KSG/Preetz, 2. Klaus Wockenfuß, KSG, 3. Fridjonsson, KSG.
1973        ausgefallen.
1974        Das Turnier fand fortan im Burg Hohenstaufen statt.
                1. Klaus Wockenfuß, KSG, 2. Fridjonsson, KSG, 3. Stefan Kreh, KSG.
1975        1. Leuenhagen, Turm.
1976        1. Klaus Wockenfuß, KSG, 2. Schlichtmann, KSG, 3. Volker Brendel, KSG.
1977        1. Klaus Wockenfuß, Turm
1978        Austragungsort war das Spiel- und Vereinslokal des TuS Holtenau.
                1. Büchmann, Turm, 2. Wockenfuß, KSG, 3. Dr. Jordan, KSG.
1979
1980        Es fand ein Spielortwechsel statt. Nun wurde in der Pumpe gespielt.
                1. Jörg Zeller, Turm, 2. Schütt, KSG (n. Stechen).
1981        1. Jörg Zeller, KSG.
1982        Dieses Turnier wurde im Sportzentrum der Uni ausgetragen.
                1. Harry Wienigk, KSG, 2. Stefan Kreh, Turm, 3. Kurt Voelzke, Turm.
1983        Der Spielort wechselte in den Legienhof.

                1. Thomas Kahlert, KSG, 2. Kurt Voelzke, Turm, 3. Jörg Zeller, KSG.
1984        Volker Schröder, Turm.

1985        1. Jörg Zeller, KSG, 2. Torsten Kittler, Turm (n. Stechen).
1986        1. Jörg Zeller, KSG, 2. Torsten Kittler, Turm, 3. Kurt Voelzke, Turm.
1987        1. Wolfgang Homuth, KSG, 2. Thomas Kahlert, KSG (n. Stechen).
1988        Die Stadt-und Bezirkssblitzmeisterschaft wurde von nun an, immer am letzten Montag im Monat, zusammen mit dem KSG-Moantsblitz ausgetragen.
                1. Thomas Kahlert, KSG.
1989        1. Martin Upleger, KSG.
1990        1. Claus Krüger, KSG, 2. Wolfgang Homuth, KSG, 3. Jörg Zeller, KSG.
1991        1. Martin Upleger, KSG, 2. Kai Junge, KSG.
1992        1. Wolfgang Homuth, KSG
1993        1. Claus Krüger, KSG, 2. Frank Hagenstein, Agon, 3. Andreas Plüg, KSG.
1994        1. Claus Krüger, KSG 2. Andreas Plüg, KSG (n. Stechen) 3. Kai Junge, KSG.
1995        1. Martin Upleger, KSG, 2. Andreas Plüg, KSG, 3. Claus Krüger, KSG.
1996        1. Claus Krüger, KSG, 2. Martin Upleger, Meerbauer/KSG, 3. Justus Kurth KSG.
1997        Jan Schoepe, Meerbauer/KSG, 2. Georgios Bouroutzakis, Meerbauer/KSG 3. Tim Klusmann, Meerbauer/KSG.
1998        Kieler Stadt- und Bezirksblitzmeister wurde Claus Krüger.
1999        Neid kam auf im Schachbezirk Kiel. Das Preisgeld vom Bezirk in Höhe von 50 Mark wurde der Kieler SG geneidet. Nach dem Vorwurf: „Auch andere Vereine wollen einmal solch ein Turnier ausrichten“, gab die Kieler Schachgesellschaft die Ausrichtung der Stadt- und Bezirksblitzmeisterschaft an den Bezirk zurück. Die Stadt- und Bezirksblitzmeisterschaft fiel wegen mangelnder Beteiligung aus.
2000        Nicht bekannt geworden, daß eine Blitzmeisterschaft ausgetragen wurde.
2001        Es wurde um keine Meisterschaft gespielt.

Die Sieger im Kieler Open
Ein Turnier der Kieler Schachgesellschaft.
Erstellt nach der Chronik der Kieler SG

          Das erste Kieler Open wurde gespielt zum 100. Geburtstag der Kieler Schachgesellschaft. Es war ein Turnier über 7 Runden, was einige Spieler als zu wenig empfanden. Zunächst als ein einmaliges Turnier geplant, gab es ein Jahr später eine Wiederholung. Jetzt wurden neun Runden gespielt. Das Turnier sollte im Rhythmus von zwei Jahren und im Wechsel mit dem Brinkmannturnier ausgetragen werden. Mangels Teilnehmer am Brinkmannturnier wurde dieses aber eingestellt, und 1994 zum letztenmal gespielt.
Von 1994 an findet das Kieler Open jährlich statt.
Vom Turnier im Jahr 2000 wurde das Kieler Open als ein Wertungsturnier geführt. Es könnensowohl  Elo-Zahlen als auch Meisternormen erspielt werden.
Die Sieger:
1984  Sieger  wurde Klaus Wockenfuß von der Kieler SG/Lasker Berlin vor Norbert Gromsch aus Eutin und Jörg Zeller von der  Kieler SG.
1985  Sieger wurde Thomas Kahlert von der Kieler SG, vor Ratjen von der SG Bremerhaven.
1987  Sieger wurde Joachim Neumann von der Kieler SG vor Heller von Turm Kiel und Wolfgang Homuth von der Kieler SG.
1989 Sieger wurde Eckart Ressler von der SG Neumünster vor Thomas Kahlert von der Kieler SG und Zenke aus Eversberg.
1991  Sieger wurde Thomas Kahlert von der Kieler SG.
1993  Sieger wurde Martin Upleger von der Kieler SG vor Kottusch von der VSF Flintbek und Bernd Schramm von der Kieler SG.
1994  Sieger wurde Martin Upleger von der Kieler SG vor Uwe Bockelbrink aus Herford und Justus Kurth von der Kieler SG.
1995  Sieger wurde Dirk Lampe vom Lübecker SV vor Martin Upleger von der Kieler SG und Peter Marxen vom TSV Preetz.
1996  Sieger wurde Olaf Steffens vom Lübecker SV vor Dirk Lampe auch vom Lübecker SV und Slavko Jovicic vom FSV Flintbek.
1997  Sieger wurde Andreas Mitscherling vom Post SV Ludwigslust vor Jürgen Kropp von der Kieler SG und Oliver Schwarz aus Bad Schwartau.
1998  Sieger wurde Christoph Wisnewski SC Meerbauer vor Norbert Gromsch aus Eutin und Hans-Joachim Nelki von Eider Büdelsdorf.
1999  Sieger wurde Michael Kopylov von der SC Meerbauer vor Viktor Polischtschuk und Arne Jochens vom SC Meerbauer.
2000  Sieger wurde GM Simen Agdestein aus Norwegen der für den Lübecker SV spielt vor IM Michael Kopyloy und Michael Kreuzholz vom Lübecker SV.
2001  Sieger wurde Christoph Wisnewski vom SC Meerbauer, der seine zweite IM-Norm erspielte, vor IM Voloshin und GM Karpatchev. Der junge David Baramidze, er startete für die Kieler SG, erspielte sich ebenfalls seine zweite IM-Norm. Inzwischen ist er Großmeister.
2002  Sieger wurde IM Michael Kopylov aus Norderstedt  vor Levin und Miezic.
2003  Sieger wurde GM Lev Gutmann von TuRa Mewlle, vor GM Ivan Farago  von SF Deizisau und GM Michail Ivanov von der SF Bad Mergentheim.
2004  Sieger wurde GM Vladimir Epishin aus Rußland; der für den Lübecker SV spielt, vor den GM Lev Gutmann aus Melle, Aljoscha Feuerstack vom SC Meerbauer und GM Zigurds Lanka aus Mainz alle Punktgleich.
2005  Sieger wurde GM Zigurd Lanka aus Mainz, vor GM David Baramidze, der für die Kieler SG startete und IM Neumann.
2006 Sieger wurde Matthias Bach vom Hamburger SK vor Aljoscha Feuerstack vom SK Norderstedt und Zigurds Lanka aus Mainz.
2007  Sieger wurde IM Michael Kopylov vom SK Norderstedt vor GM Zigurds Lanka aus Mainz und IM Christoph Scherer geb. Wisnewski von der Kieler SG/Meerbauer.                                2008 Sieger wurde IM Martin Krämer von den Schachfreunden Berlin vor Aljoscha Feuerstack aus Eckernförde. 3. wurde IM Christoph Scheerer von der Kieler SG/Meerbauer.                               Im DWZ-Turnier wurde Daniel Burianek aus Rendsburg Sieger. 2. wurde Phillipp Höger von der Kieler SG/Meerbauer und 3. wurde Fabian Ellermann vom SK Johanneum Eimsbüttel. 
2009  Sieger wurde Aljoscha Feuerstack aus Eckernförde. Er erfüllte mit diesem Sieg auch die 3. Meisternorm zum IM. 2. GM Zigurds Lanka aus Mainz, 3. GM David Baramdze Kieler SG/Meerbauer, 4. IM Arghyadip Das aus Kalkutta, 5. GM Viestturs Meijers von Nickelhütte Aue, 6. Jonathan Carlstedt aus Hamburg. 7. Stefan Bücker aus Münster, 8. Giso Jahnke Kieler SG/Meerbauer und 9. Arne Jochens Kielker SG/Meerbauer.                                                         Im DWZ-Turnier siegte Malte Hentrop von Findorffer Str. 2. Eric Marino aus Köln, 3. Dustin Möller aus Fischbek, 4. Alexander Koch aus Eckernförde, 5. Edgar Lange von der Kieler SG/Mewerbauer und 6. Volker Kurze aus Hirschbich.

2010 Die Sieger im Elo-Turnier wurden Aljoscha Feuerstack von dem Punkgleichen Dusan Nedic und 3. wurde Arne Bracker. Das DWZ-Turnier gewann Dustin Möller vor BerndZielke und Alexander Koch. Den Kieleropenblitz gewann Anro Bomans, Belgien vor Jan Dreesen und Jonas van Capellen ebenfalls Belgien.

2011 Das 24. Kieler Open ist vorbei. Die Sieger im Elo-Turnier wurden 1. GM David Baramidze, 2. GM Zigurds Lanka, 3. Ulrich Gebhardt, 4. Arne Jochens, 5. Peter Schnitzer. 6. Dusan Nedic, 7. Alexander Petri, 8. Chr. Deutschbein und 9. M. Günnigmann. Im DWZ-Turnier siegten: Armin Bentel, 2. Patrick Hneschel, 3. Edgar Lange, 4. Jakob Dreessen und 5. Alexander Pluska.